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Kurzdarstellung des Verbandes mit Garnison
Die Garnisonsgemeinde AUGUSTDORF liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen
und gehörte zum ehemaligen Fürstentum Lippe. Die ostwestfälische
Gemeinde besteht seit 1775 und hat sich im 20. Jahrhundert,
besonders in den letzten Jahrzehnten, stark verändert. So hat sich
das ehemals kleine Heidedorf nun zu einer modernen Großgemeinde mit
Schulen, Banken, Post, Geschäfts-häusern und Sportanlagen
fortentwickelt. Die Gemeinde hat rund 9200 Einwohner, wovon etwa 1/3
Soldaten mit ihren Angehörigen ausmachen. Die Soldaten des
Standortes sind in das öffentliche Leben der Gemeinde voll
integriert und wirken in Vereinen, Organisationen, öffentlichen
Einrichtungen und politischen Gremien mit.
Der Standort
Augustdorf gehört mit seinen 4000 Soldaten zu den größten der
Bundeswehr und beherbergt fast ausschließlich die Panzerbrigade 21,
der auch das Panzergrenadierbataillon 212 angehört.
Das
Panzergrenadierbataillon 212 Eingreifkräfte führt vorrangig
Operationen verbundener Kräfte im Rahmen der Brigade oder es wird
als Gefechtsverband gegen feindliche mechanisierte Kräfte
eingesetzt. Es hat die Befähigung zur Durchführung von Opera-tionen
mechanisierter Kräfte in bebautem Gelände sowie zur Kriegsführung im
Rahmen multinationaler Operationen in einem „High Intensity Szenar“
und zur Unterstützung von Kräften in friedenstabilisierenden
Operationen. Das Panzergrenadierbataillon 212 ist im Rahmen seines
Auftrages mit Teilen luftverladbar auszuplanen
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Das Wappen des Verbandes
Das Wappen des Panzergrenadierbataillons 212
zeigt die preußischen Farben schwarz und weiß, die zum einen für die
Tugenden der preußischen und lippischen Soldaten aus den
Befreiungskriegen gegen Napoleon stehen. Diese Tugenden, wie
Disziplin und Mut, Treue und Tapferkeit, sind auch für die Soldaten
des Bataillons bestimmend. Zu anderen stehen die Farben insbesondere
für die preußischen Reformen unter Scharnhorst und Gneisenau. Mit
den preußischen Reformen erfolgte bereits die erste Grundlegung der
Führungsphilosophie der Bundeswehr „Führen mit Auftrag“ und der
Prinzipien der Inneren Führung. Im Zusammenhang mit der Einführung
der allgemeinen Wehrpflicht wurde die rechtliche und soziale
Position und damit das innere Gefüge der Streitkräfte insgesamt neu
definiert. Der Soldat wurde als Mann von Ehre anerkannt, was sich
u.a. in der „Freiheit der Rücken“ manifestierte. Zudem erhielt die
Aus- und Weiterbildung des militärischen Führungspersonals besondere
Bedeutung. Diese Prinzipien sind bis heute gültig und damit für das
Panzer-grenadierbataillon 212 sinnstiftend.
Die lippische
Rose steht als Zeichen der Standortzugehörigkeit und tiefen
Verbundenheit zum Lipperland aber auch zur Bevölkerung, belegt durch
zahlreiche Paten- und Partnerschaften.
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Kurzgeschichte des Verbandes mit Einsätzen
(In-/Ausland)
1958 Indienststellung
1996 Auslandseinsätze IFOR / COC
1997
Hochwassereinsatz Oderbruch
1999
Auslandseinsatz SFOR (Gepanzerter Einsatzverband)
2000/2001 Auslandseinsatz KFOR (TF ZUR)
2003 Auslandseinsatz ORF (Verlegung in den Kosovo)
2005/2006 Auslandseinsatz KFOR, ISAF (OMLT)
2007/2008 NRF, Auslandseinsatz ISAF (1. GepEingrRes RC N)
2008 Auslandseinsatz ISAF (QRF, OMLT, Stab/VersKp
KDZ)
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Patenschaften des Verbandes
PzGrenBtl 212 Alte Hansestadt Lemgo seit 29.01.1990
3./PzGrenBtl 212 Bad Salzuflen
4./PzGrenBtl 212 Bielefeld-Heepen
5./PzGrenBtl 212 Oerlinghausen
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Sonstige Besonderheiten
Nach der erfolgreichen Durchführung des QRF-Auftrags stehen nun Erhalt und Vertiefung der
Kernfähigkeiten des Verbandes als Panzergrenadierbataillon der Eingreifkräfte im Fokus.
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Besonders erwähnenswerte Termine
der folgenden 12 Monate
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Teilnahme am Celler Trialog 10.07.09
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Bataillonsbiwak anlässlich des 50-jährigen Bestehens 19.06.09
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Teilnahme an der Übung IRON TAURUS als Task Force COPPER im
April/Mai 2010
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