Panzergrenadierbataillon 122

Kurzdarstellung des Verbandes mit Garnison

Die Garnisonsstadt OBERVIECHTACH liegt im Bundesland Bayern, hat 4.883 Einwohner und ist im Naturpark Oberpfälzer Wald gelegen. OBERVIECHTACH wurde etwa 1130 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

1952 wird OBERVIECHTACH zur Stadt erhoben und 1961 zur Garnisonsstadt durch den Einzug des Panzergrenadierbataillon 122.

Der Standort umfasst etwa 870 Soldaten mit       5 Kompanien, welche aktiv durch Patenschaften mit umliegenden Gemeinden und Städten in deren Öffentlichkeit wirken.

Die Vorbereitung auf Einsätze ist integraler Bestandteil der regelmäßigen Ausbildung des Panzergrenadierbataillon 122. Weiterhin ist Schwerpunkt die Befähigung zu Operationen verbundener Kräfte in allen Intensitätsstufen

Das Wappen des Verbandes

 

Im Mittelpunkt steht ein stilisierter Schützenpanzer als Symbol der Truppengattung und des Hauptwaffensystems des Verbandes, eingebettet in die stilisierte Fichte, dem Wahrzeichen der Garnisonsstadt Oberviechtach.
Das Grün entspricht der Farbe der Stadtfahne.

Das Wappen drückt die Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Bataillon aus 

Kurzgeschichte des Verbandes mit Einsätzen
 (In-/Ausland)

 

1956
Am 01. Juli wird die BGS-Abteilung I. GSG 2 in Hof als Grenadierbataillon 12 unter Oberstleutnant Hartmann in die Bundeswehr eingegliedert. Erster Standort war die Kaiser-Wilhelm-Kaserne in Amberg. Das Bataillon untersteht der Kampfgruppe 4, dem Vorläufer der Panzerbrigade 12.
1959  Eine Umstrukturierung erfuhr das Grenadierbataillon 12 Anfang des Jahres. Ab sofort nannte es sich Panzergrenadierbataillon (SPz) 122 und unterstand der Panzerbrigade 12.
1961  Im August 1961 bekamen die Panzergrenadiere eine neue Heimat, die Grenzland-Kaserne in Oberviechtach.
Mit dem Verband bezogen vom 07. bis 09. August die selbstständige Panzeraufklärungskompanie 120 und die Ausbildungskompanie 5/4 neue Quartiere.
 
1963  Eine Schneekatastrophe zwang Bürger und Soldaten zur Zusammenarbeit. Mit Schaufeln und Geräten legte man einfache Wege zu abgeschnittenen Dörfern frei.
1964  Die Kaserne erhielt in dem Jahr den Namen “Grenzland-Kaserne“. Im gleichen Jahr fand auch der Spatenstich für das Emil-Kemmer-Haus in unmittelbarer Nähe zur Kaserne statt. Als Soldatenheim bietet es den Soldaten auch außerhalb der Kaserne Betreuungs-/ und Freizeitmöglichkeiten
1981  Das Bataillon gliederte nach Heeresstruktur 4 um. Im Rahmen eines Bataillonsappells wurde die 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122 in 2. Kompanie des Panzerbataillons 121, und die bisherige Ausbildungs-kompanie 5/4 in 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122 umbenannt. Gleichzeitig wurde die 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 302 neu aufgestellt.
1990  Nach Sturmschäden im April hilft die 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122 bei der Schadensbegrenzung und /-Beseitigung.
1992  Ab 1. Oktober gliedert das Bataillon in die Heeresstruktur 5 um. Das Bataillon hat nun vier Panzergrenadierkompanien und eine Mörserkompanie. Zugleich wird die Unteroffizierlehrkompanie, die 7. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122, aufgestellt, die bereits 1997 wieder aufgelöst wurde
2002 Im Juli feiert das Panzergrenadierbataillon 122 einen “Tag der offenen Tür“. Kurz darauf folgte ein Katastrophen-einsatz mit 468 Soldaten, zunächst an der Donau und danach in Sachsen-Anhalt gegen Hochwasser.
2002 Die Standortverwaltung wird mit einem feierlichen Appell aus Oberviechtach verabschiedet.
2003  Abschluss Umgliederung Struktur "Heer der Zukunft"
2006  50. Geburtstag des Bataillons mit "Großem Zapfenstreich"
2007 Im Zuge der Transformation wurde die 6. Kompanie, die Mörserkompanie, außer Dienst gestellt
  Einsätze
1996  3./122 GECONIFOR 
 1997  IFOR/SFOR/KFOR/TFF/ISAF 
1997  Hochwassereinsatz ODER-Flut 
1998 GECONSFOR
2002 Hochwassereinsatz in Bayern und Sachsen-Anhalt, ORF-Btl bei KFOR
2006 Schneekatastropheneinsatz 
2006  KFOR (ORF), EUFOR
2008  ISAF 
2008/9  KFOR
2010 ISAF / KFOR
 

Patenschaften des Verbandesd

   
1./-  Tännesberg und Eslam
   
2./-  Oberviechtach
   
3./-  Moosbach und Vohenstrauß
   
4./-  Schönsee
   
5./-  Pleystein

Sonstige Besonderheiten

 

Das Bataillon ist seit jeher intensiv in das gesellschaftliche Leben der Region eingebunden und in der Bevölkerung überaus gut akzeptiert.
Das Maibaumaufstellen auf dem Marktplatz der Garnisonstadt findet bereits seit Jahrzehnten nur mit der mannstarken Unterstützung der Oberviechtacher Grenadiere statt.
Auf bei Festveranstaltungen in den jeweiligen Gemeinden wird das freundschaftlichte Miteinander bei der Vorbereitung und Durchführung regelmäßig gelebt.

Besonders erwähnenswerte Termine
der folgenden 12 Monate

11.09.2010 Einweihung und Kranzniederlegung Soldatenfriedhof EGER (CZ)
22.10.2010 (gepl) Rückkehrappell "Einsatz"
07.12.2010 Wohltätigkeitskonzert in Oberviechtach
  50 Jahre Garnisonstadt
22.07.2011 Treffen der "Ehemaligen"
23.07.2011 Großer Zapfenstreich
24.07.2011 Tag der offenen Tür
   
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